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Can Family

10 brilliante Kunst-Tipps von der Künstlerin selbst

Wir wurden eingeladen, um die kreative und als eher chaotisch bekannte Familie CAN zu treffen. Wenn du schon einmal einen Blick auf ihr Instagram geworfen hast, hast du wahrscheinlich schon ein paar ihrer wunderschön gezeichneten und gemalten Kunstwerke gesehen. Gerne würden wir dich zu ihnen nach Hause einladen - also Willkommen!

Die CAN Familie ist eine Künstlerfamilie, die eine Galerie in Vesterbro in Kopenhagen führt. Die Familie besteht aus Stine Maria Ålykke, Künstlerin, Illustratorin und Grafik-Designerin, und ihrem Mann Martin Ålykke Kristiansen, DJ und Verantwortlicher für die Verkäufe der Galerie. Gemeinsam haben sie zwei Töchter: Sofia (9) und Ida (14).

Die Galerie wurde 2004 in Tullinsgade eröffnet, wo ein Freund in seinem Buchladen einen Raum zur Untermiete frei hatte.

„Martin wollte dort gerne einen Plattenladen eröffnen. Und da wir beide schon immer viel gezeichnet haben, haben wir zusätzlich eine Galerie daraus gemacht.“, erklärt Stine.

„Wir haben unsere Hobbys dann einfach vereint. Angefangen mit diesem kleinen Raum. Als unser Freund 2007 dann mit seinem Buchladen umzog, haben wir dann die kompletten Räumlichkeiten übernommen.“

Vier Sammler unter einem Dach

Die Kinder sind in der Galerie aufgewachsen. Als Sofia 14 Monate alt war, hat sie dort auf einer Decke gespielt oder in ihrem Kinderwagen geschlafen. Und schon bald konnten sie dort auch ihre Konfirmation feiern.

„Es ist unser zweites Zuhause. Wenn Kinder die Galerie besuchen werden wir oft gefragt: Wohnt ihr hier? Es ist auch nicht überraschend, da es in der Galerie auch wie in einem Zuhause aussieht.

Es gibt einem definitiv ein heimeliges Gefühl.“ Ihr eigentliches Zuhause ist allerdings in Frederiksberg, wo Stine uns auch eingeladen hat. Es ist ein wenig unordentlich, aber auf eine gemütliche Art und Weise. Ein bisschen Chaos bestimmt das Zuhause, doch das gibt einem seltsamerweise ein entspanntes Gefühl. Man fühlt sich wohl und sehr willkommen.

Es ist heimelig und definitiv nicht spießig. Es macht Stine nichts aus, dass die Reste vom heutigen Frühstück noch auf dem Küchentisch stehen und sie scheint sich auch nicht daran zu stören, dass ihr großer Zeh aus einem Loch ihrer Socke herausguckt. Alles sehr befreit.

Es herrscht eine ruhige Atmosphäre im Apartment, auch wenn überall viel herumliegt.

Das Zuhause der CAN Familie ist voll von Farben, eigenartigen Einzelstücken und man wird nicht viele Wände finden, die nicht komplett von Kunst bedeckt sind. Die meisten Menschen denken, Kunst muss teuer sein. Aber das ist nicht immer der Fall. Viele der Kunstwerke waren Funde auf dem Sperrmüll oder sind von Ida und Sofia gemacht worden.

Hier gibt es Platz für alles und jeden -- wenn man davon absieht, dass es diesen, räumlich gesehen, nicht wirklich gibt. Denn obwohl 107 Quadratmeter viel zu sein scheinen, besonders in Kopenhagen, ist es nicht einmal ansatzweise genug für vier extreme Sammler.

Aber irgendwie bekommt die Familie es hin, genug Raum für die Dinge zu schaffen, die sie liebt. Vielleicht auch, weil sie gewisse Dinge einfach anders machen. Anders denken. Während die meisten von uns bei einem einzelnen Poster bleiben oder maximal ein paar Kunstdrucke drumherum arrangieren, füllt die CAN Familie damit eine ganze Wand - von der Rückenlehne ihres beigen Sofas bis hin zur Decke.

„Ich habe viele Bilder und Poster von meiner Großmutter geerbt. Manche der Bilder habe ich noch bildlich vor mir, als sie damals an ihrer Wand hingen und ich sie damals besucht habe. Sie sind voll mit Erinnerungen, deshalb hängen sie auch an der Wand. Ich mag die Mischung aus neu, alt und Dingen, die meine Kinder gemacht haben. Das ist etwas sehr Individuelles. Das ist mir wichtiger, als dass alles perfekt arrangiert ist und zusammenpasst. Ich mag es lieber, wenn etwas anders ist - eine Mischung aus Zeitgenössisch und Antik“, erklärt Stine.

Hier ist ein kleiner Guide, wie du deine eigene Kunstausstellung zu Hause kreieren kannst.

5 Tipps für die perfekte Posterwand

Beginne mit Teilen, die du magst und die eine bestimmte Bedeutung für dich haben.

Starte von der Mitte und arbeite dich nach außen.

Fokussiere dich nicht zu stark auf perfekte Linien und gleichmäßige Abstände. Achte besser darauf, dass es natürlich und organisch aussieht.

Mach dir keinen Stress. Versuche, nicht alles zu sehr zu hinterfragen und leg einfach drauf los.

Fülle die gesamte Wand.

Ungewöhnliche Wohnzimmereinrichtung

Wenn es darum geht das Wohnzimmer neu einzurichten, haben Interior-Spezialisten bisher oft davor gewarnt, ein Sofa zu wählen, das den Raum zu sehr dominiert. Die generelle Regel: Wenn das Wohnzimmer nicht groß ist, darf es das Sofa auch nicht sein. In diesem ziemlich schmalen Wohnzimmer aber thront ein 4 Meter langes Sofa -- und es wirkt nicht mal dominant. Es reicht von Wand zu Wand und sieht aus, als wäre es genau für diesen Raum gemacht worden. Das ist der Vorteil eines Modulsofas.

„Ich wollte ein genau 4 Meter langes Sofa, was sich als fast unmöglich herausstellte. Deshalb sind Modulsysteme so genial, da du dir genau die Länge und Größe zusammenstellen kannst, die du dir wünscht. Ich liebe die Farbe und den Stoff − es hat etwas Neues und Altes zugleich“, sagt uns Stine.

Die wichtigste Voraussetzung war, dass es groß genug für die ganze Familie ist, damit sich alle wohlfühlen und entspannen können. Erst dann kam die Ästhetik. Sie hat sich sehr schnell für Samt entschieden, war sich aber nicht sicher in welcher Farbe. Es sollte subtil, luxuriös und praktisch zugleich sein. Die Antwort darauf?

Das ELLIS Modulsofa in Velour Matt Beige − erstellt mit dem SOFACOMPANY Konfigurator.

Der Vorteil: Gestalte genau das Sofa, das du möchtest, in genau dem Stoff, von dem du träumst.
Der Nachteil: Eine Produktionszeit von 9 Wochen, da das Sofa speziell für dich angefertigt wird.
Die Alternative: Es gibt noch andere Sofas in wunderschönem Beige als Standardmodelle − und diese kannst du dir in nur ein paar Tagen direkt nach Hause liefern lassen. Finde die Modelle hier.

5 Tipps um tolle Kunst zu finden

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CAN?

Der Name CAN hat verschiedene Bedeutungen. Direkt aus dem Englischen übersetzt bedeutet er „können“, speziell dieses „CAN“ ist voll von Kuriositäten. Kuriosen Menschen, kurioser Kunst und kurioser Musik. Aber CAN ist mehr als nur das. Besonders weil sich diese Familie durch ihre „yes we can“ - Einstellung unterscheidet.

Wenn ihre Freunde sie beschreiben müssten, würden sie sie vermutlich „chaotisch“, „kreativ“ und „ein bisschen cool“ nennen, meint Stine.

„Wir sind sehr dickköpfig und machen immer weiter. Mit der Galerie haben wir einige Hochs und Tiefs erlebt, inklusive der Wirtschaftskrise. Aber so sind wir einfach. Wenn wir beschließen, etwas zu tun, dann kämpfen wir uns durch. Beispielsweise waren unsere Freunde sich sicher, dass Martin und ich kein Paar bleiben würden, da wir beide wild und jung waren. Aber auch hier sind wir hartnäckig, weil wir uns dazu entschieden haben, für immer zusammenzubleiben.“

Das Paar hat 2007 geheiratet und vor Kurzem ihren 12 ½ Jahrestag gefeiert. Nicht, dass es eine Feier per se gab, genauer gesagt haben sie es sogar vergessen bis ihre Freunde sie darauf aufmerksam gemacht haben.

Es ist nicht nur der erste Teil dieses künstlerischen Namens, der wichtig ist. Der letzte Teil mindestens genauso, da „Familie“ einfach ein großer Teil ihrer Arbeit ist. Die ganze Familie ist an ihren Projekten beteiligt und davon haben sie bereits eine Menge hinter sich. Eines davon, bei welchem die Töchter viele einzelne Halbkreise gemalt haben, und die Familie diese als großes Kunstprojekt zusammengefügt hat. Auch haben sie gemeinsam einen großen Elefanten geschaffen, der dann im Wohnzimmer seinen Platz fand. Und das nächste Projekt ist schon in Arbeit.

„Wir planen eine CAN Familien Ida und Sofia Ausstellung. Viele Künstler kopieren die direkte Art, wie Kinder sich in ihren Zeichnungen ausdrücken. Deshalb möchten wir eine Ausstellung machen, bei der wir ganz speziell der Kunst der Kinder Aufmerksamkeit schenken“, sagt uns Stine.

Niemals nicht blau

Stine’s Kunstwerke bestehen unter anderem aus einer Portrait-Serie von 18 Männern und Frauen, die alle gerade eine Pause machen. Daher auch der Name Taking a break.

Und dann gibt es noch den Klassiker: „The hand-paw. Das ist ein echter CAN Best Seller, den es bereits seit 10 Jahren gibt. Ein Klon aus Mensch und Tier, inspiriert von der Tatsache, dass wir Tiere lieben, aber allergisch gegen sie sind. Die Farbe variiert je nachdem, was mich in meinem Alltag gerade inspiriert. Aber irgendwie komme ich immer wieder auf dieses Ives Klein-Blau zurück.“

Der Pouf HONEY ist von SOFACOMPANY und in Stine’s Lieblingsfarbe: Blau.